Vom Himmel gefallen... Neumond, Lockdown, die Welt flippt aus und steht still, ein auf und nieder, eine Achterbahnfahrt der Gefühle und plötzlich liegen Mistelzweige zu meinen Füßen.

Riesengroß, wunderschön beim spazieren mit einer Freundin im Wald.
Mistel, die heilige Pflanze der Druiden, eine große Zauber und Heilpflanze. Muss sie wohl sein, wächst sie doch entgegen aller Regeln auf Bäumen und nicht am Boden, trägt ihr Früchte im Winter und nicht im Sommer.
Unsere Vorfahren dachten sie sei vom Himmel gefallen und enthält daher göttliche Kräfte. Die Mistel war so heilig, eine Himmelsgabe, sie wurde mit einer goldenen Sichel geschnitten und in einem weißen Mantel aufgefangen. Keinesfalls durfte sie den Boden berühren, sonst fließt die Himmelsenergie in die Erde ein und die Mistel neutralisiert sich - so dachte man.
Die Mistel ist eine Pflanze der Wintersonnwende, ihr Laub trocknet in goldenen Farben, die Wiedergeburt des Lichts. Als "goldener Schlüssel", dachte man im Volksaberglauben, dass sie sich eigne um Schätze zu finden und zu öffnen. Ihre goldene Kraft erlaubt uns aber tatsächlich einen Zugang, nach innen. Sie öffnet die Pforten des Unterbewusstseins um Licht hineinzubringen und dunkle Flecken zu erhellen. Nicht immer angenehm, aber notwendig um zu wachsen.
Die Mistel hat eine hohe Eigenschwingung und kann bei Räucherungen negative und belastende Schwingungen auflösen und in hohe Schwingungen transformieren. Wer unter einem Mistel Zweig steht muss sich küssen, kein Wunder. Sie ist eine Pflanze der Liebe, sie stärkt die Selbstliebe und öffnet unser Herz. Die Mistel, eine Schwellenpflanze, zwischen Himmel und Erde unterstützt sie uns bei Übergängen und trägt uns über die Schwelle.
Danke für dieses Geschenk, diesen Hinweis, heute - genau zur rechten Zeit.