Kennt ihr das, nicht richtig krank aber auch nicht wirklich gesund?

Der Kopf schmerzt und eigentlich tut alles weh und man ist nicht so richtig fit... So ging es mir die letzten Tage und gestern Nachmittag hab ich mir dann Ruhe und eine Tasse Mädesüß-Tee gegönnt.

Mädesüß wächst an Ufern und feuchten Wiesen und lockt mit seinem süßlichen Blütenduft nach Vanille und Marzipan viele Insekten an. Im Gegensatz dazu riechen und schmecken die Blätter bitter nach Medizin und Apotheke. Das kommt nicht von ungefähr, die Pflanze hat einen hohen Anteil an Salicyilsäure und wirkt dadurch schmerzlindernd, krampflösend und stimmungsaufhellend. Früher wurde zur Herstellung von Aspirin auch Mädesüß verwendet, mittlerweile wird es aber synthetisch hergestellt.

Das Mädesüß in seiner naturspirituellen Bedeutung unterstützt bei Übergängen und Veränderungen. Auch wenn es kein Frühlingsblüher ist, passt es trotzdem gut in diese Zeit in der wir uns gerade befinden. Es ist Schwellenzeit, der Übergang vom Winter in den Frühling.
Aber auch global gesehen befinden wir uns in einer Schwellenzeit. Eine Zeit dazwischen, in der das Alte noch präsent ist aber nicht mehr funktioniert, ja einfach nicht mehr passt aber das Neue noch nicht da ist.

Wir wissen nicht was kommt, aber damit Neues entstehen kann muss das Alte gehen. Und da sind wir gefragt, jede(r) Einzelne von uns. Jeden Tag aufs Neue, können wir wieder entscheiden welchen Weg  wir gehen. Und die Natur unterstützt und zeigt uns den Weg. Nur hinsehen müssen wir selber um dann gemeinsam den neuen Weg zu gehen.