Habt ihr schon mal geräuchert? Viele von euch kennen es aus den Raunächten, aber ich räuchere das ganze Jahr über.

Dazu habe ich mir schon vor längerem ein Räucherstövchen besorgt, auf das ich immer wieder frische oder getrocknete Kräuter lege.

Räuchern unterstützt uns, um unerwünschte Energien in Räumen aufzulösen, energetischen Schutz aufzubauen, es schafft Verbindungen zu feinstofflichen Sphären, hilft uns aber auch bei bzw. gegen Krankheiten.

Räuchern wirkt auf feinstoffliche Weise direkt auf unser Zentralnervensystem. Indem wir atmen gelangen die Räucherstoffe sowohl in unseren Körper, unseren Geist und unsere Seele und können sich hier auf allen Ebenen entfalten.
Viele Kräuter haben eine desinfizierende oder reinigende Wirkung. Insofern ist es immer gut bei Krankheiten im Haus zu räuchern, hier gerne auch mit Kohle o.ä., also intensiver als mit dem Räucherstövchen.

Aktuell räuchere ich 1-2 mal wöchentlich mit Wacholderspitzen bzw. mit Wacholderbeeren (gibt es im Supermarkt bei den Gewürzen). Eine Wacholder-Räucherung wurde von jeher in vielen Kulturen als große Schutzräucherung verwendet und ist vielleicht das älteste Räuchermittel der Menschheit.

Auf Seelenebene stärkt der Wacholder unsere Konzentration, klärt und beruhigt unseren Geist. Er reinigt die Aura, gibt Sicherheit und Stabilität, die Gedanken klären sich und er erdet uns.

Bei den Kelten und Germanen galt Wacholder als Symbol für die Unsterblichkeit. Im Mittelalter wurde Wacholder während der Pestepidemie geräuchert, um Schutz zu erbeten aber auch um die Räume zu desinfizieren. Lange Zeit wurden in der Schweiz und in Frankreich noch Wacholderräucherungen in Krankenhäusern durchgeführt, da er stark keimtötende und abwehrsteigernde Kräfte besitzt.

Insofern kann uns momentan der Wacholder als Räucherung gut unterstützen.

 

PS: Wie immer bei Kräutern, viel hilft nicht unbedingt viel.
1-2 mal wöchentlich Wacholder räuchern reicht aus, hört in euch hinein wann es genug ist.