Im Wald fand ich einen kleinen Tannenast und ich erinnerte mich, dass ich eigentlich ein Christbaumrezept teilen wollte.

Die Nadeln der Fichte und Tanne sind essbar oder auch wunderbar in der Kosmetik verwendbar und so nahm ich das Zweiglein mit nach Hause und verarbeitete es zu einem Waldbad.

Auf grobstofflicher Ebene besitzen Tanne und auch Fichte entzündungshemmende und beruhigende Wirkstoffe. Daher werden sie seit jeder als Erkältungs,- bzw. Entspannungsbad verwendet.
Auf feinstofflicher Ebene sagt man der Tanne sehr lichtvolle, männliche und der Fichte sehr beschützende, weibliche Qualitäten zu.
In meinem Waldbad sind somit die männliche und weibliche Kraft vereint und was gibt es wohligeres als bei Schneetreiben (da es aktuell bei uns gibt) in der Wanne zu liegen, umhüllt von der Liebe der Großmutter Fichte und der lichtvollen Kraft von Großvater Tanne. 

Zutaten:
1 Handvoll Tannennadeln
300 g grobes Salz
50 g Milchpulver
5-10 Tropfen äth. Fichtenö
1 großes Glas

Ich habe alle Zutaten kurz in der Küchenmaschine gemixt und fertig ist mein Badesalz!
Alternativ können die Tannennadeln kleingeschnitten und mit den restlichen Zutaten verrührt werden.

Dosierung: für ein Vollbad ca. 3 EL

VORSICHT:
Aufgrund der ätherischen Öle ist das Bad für Kinder nicht geeignet. Auch Erwachsene sollten vorab testen, ob sie diese vertragen.