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" Es hat einen Grund, dass wir uns der Natur zuwenden, wenn wir uns selbst suchen." (Verfasser unbekannt)

Meine Suche nach mehr Glücksmomenten im Leben hat mich zu den Wildkräutern geführt. Die damit verbundene Zeit in der Natur, die einhergehende Verbindung mit Mutter Erde und das Wiederentdecken des alten Wissens im Jahreskreis hat mich dahingeführt, das Glück im und am Leben wieder mehr schätzen zu lernen.

Ich lade dich ein, mich auf meiner Reise zu begleiten, sei es online oder im echten Leben.

Viel Spaß und Freude beim Stöbern auf meiner Website und viele Glücksmomente wünscht Dir

Sabine

 

 

Bitte beachten

Mit meinen Beiträgen möchte ich euch Tipps zu einer natürlichen und nachhaltigen Lebensweise geben. Es ist mir ein Anliegen, über die Verwendung von Kräutern als LEBENSmittel und in der Volksheilkunde zu erzählen.

Sämtliche Rezepte, Beiträge, Tipps und Inhalte wurden von mir sorgfältig recherchiert, diese erfolgen jedoch ohne Gewähr. Da auch natürliche Zutaten und Rohstoffe bei gesunden Menschen Allergien, Unverträglichkeiten und Nebenwirkungen auslösen können, besteht keinesfalls Anspruch auf Vollständigkeit und/oder Richtigkeit im schulmedizinischen Verständnis. Bitte handelt eigenverantwortlich im Umgang und der Einnahme von Kräutern und klärt es ggf. vorab mit eurem Arzt oder Heilpraktiker ab.

Vor allem für Schwangere, Kinder und Allergiker sind nicht alle Kräuter empfehlenswert, bitte informiert euch entsprechend. Es wird von mir keine Haftung für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus meinen Anregungen entstehen, übernommen. 

Viele Jahre hatte ich es mir vorgenommen und dann war Ostern jedes Mal wieder ganz plötzlich und so schnell da, dass ich die Eier doch wieder auf herkömmliche Weise gefärbt habe.

Doch dieses Jahr haben wir Zeit und meine Tochter und ich haben einen Versuch gewagt, unsere Eier natürlich zu färben. Da ich nicht extra einkaufen gehen wollte, haben wir auf Lebensmittel, die wir zuhause hatten, zurückgegriffen:

- Kurkuma (gelb)
- rote Zwiebelschalen (rotbraun)
- Spinat (grün)
- Heidelbeeren (blau)

Die jeweiligen Zutaten habe ich separat in einen Topf gegeben und jeweils mit 0,75 ml Wasser aufgekocht und gute 45 Minuten dahinköcheln lassen.
In der Zwischenzeit haben wir die weißen Eier mit einem Gemisch aus Wasser und Natron gereinigt. Im Garten haben wir uns ein paar junge Giersch Blätter gepflückt, diese dienten als Pflanzenmotiv auf dem Ei. Danach habe ich eine alte Feinstrumpfhose (gewaschen 😊) in Stücke geschnitten und am unteren Ende mit einem Stück Wolle zugebunden. Damit das Blatt auf dem Ei hält, macht man das Ei etwas nass, legt das Gierschblatt auf die nasse Stelle und drückt es fest. Ich hatte zuerst ewig „rumgepfrimelt“ mit dem trockenen Ei und es funktionierte überhaupt nicht - aber Überraschung, welche Wirkung ein paar Tropfen Wasser erzielen können. Dann zieht man den Strumpf vorsichtig über das Ei, zieht den Strumpf schön straff, damit das Blatt auch hält und bindet es ebenfalls mit einem Wollfaden zusammen. Wir haben ca. die Hälfte der Eier mit Blättern präpariert und die andere Hälfte ohne Verzierung gemacht.

Nachdem der Sud je aus Kurkuma, Zwiebelschalen, Spinat und Heidelbeeren das Wasser gut eingefärbt hat, wird dieser durch ein Sieb gegossen. In das farbige Wasser kommt ein Esslöffel Essig, dadurch wird die Farbe besser angenommen. Nun kommen die Eier in den jeweiligen Sud und werden 10 Minuten gekocht. Im Anschluss haben wir die Eier im erkaltenden Sud noch 1 - 2 Stunden liegen gelassen, damit sich die Farbe vertiefen kann. Nun kann man die Eier aus dem Sud rausholen, vom Strumpf befreien und mit einem Geschirrtuch (das Farbe abbekommen darf) trocken tupfen. Damit die Eier schön glänzen haben, wir sie noch mit Speiseöl eingerieben und tadaaaaa - fertig sind unsere natürlich gefärbten Eier.

Mein Fazit: Das Färben mit den Zwiebelschalen und Kurkuma hat super funktioniert, genauso wie ich es mir vorgestellt hatte. Im Internet habe ich Fotos gefunden von mit Heidelbeeren gefärbten Eiern, die tiefblau waren - und die mit Spinat gefärbten pastellgrün. Das hat bei uns leider nicht so geklappt, die grünen Eier sind ockergelb und die blauen Eier eher grau. Beim nächsten Mal würde ich die Heidelbeeren und den Blattspinat mit dem Wasser pürieren und über Nacht stehen lassen und dann erst darin kochen. Keine Ahnung, ob es dann dunkler färbt, aber es wäre einen Versuch wert.

Leider bin ich manchmal etwas perfektionistisch veranlagt und ich war über die grauen Eier etwas enttäuscht. Daraufhin hat mich meine Tochter angesehen und gesagt: „Mama, nach´m Eierpecken ess´ mas ja sowieso, is doch wuascht wies ausschauen und schön sind sie ja trotzdem“. Recht hat sie, meine kleine Kräuterhexe.

Daher werden wir unsere Ostereier nächstes Jahr wieder auf diese Weise färben, es macht viel Spaß und es ist toll zu sehen, welche Muster darauf entstehen – jedes Ei ein Unikat.

 

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